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"Schrot und Korn" Ausgabe 05/2011

Bericht in der Schrot und Korn, Ausgabe 05/2011. Anbei der ganze Artikel zum Thema Bio-Siegel.

 

Begegnen - Hintergrund - Bio-Siegel

Hof Brunner

 

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Helga und Reinhard Brunner bewirtschaften ihren Hof in der Oberpfalz in der dritten Generation. „Wir wollen ihn und die Böden guten Gewissens übergeben können.“ Deshalb haben sie umgestellt und sind seit 2009 Mitglied bei Naturland.

 

„Mit der Natur zu arbeiten, ist intelligente Landwirtschaft“

 

Die Brunners vermarkten Spargel, Erdbeeren, Eier und Kartoffeln ab Hof. Bei den Kunden wuchs das Bewusstsein für Bio. Auch der Familie wurde klar, dass die Zeit reif war. „Mit der Natur zu arbeiten ist die intelligenteste Form der Landwirtschaft“, begründet Reinhard Brunner die Umstellung 2009. Doch dazu braucht es Wissen und Erfahrung. „Deshalb haben wir uns Naturland angeschlossen. Es hat uns gefallen, dass da Fachfragen ehrlich und sachlich diskutiert wurden.“ Die Brunners bauen auch Getreide an und mästen Schweine. Da war die Erfahrung der Kollegen besonders gefragt. „Vom Wissen über die Tiere ist viel verloren gegangen. Die Umstellung ist auch für uns ein wichtiger Lernprozess.“ Mit den zehn Verbandsbetrieben im Umkreis tauscht sich der frischgebackene Bio-Bauer regelmäßig aus. Seine Fachberaterin wohnt nur 20 Kilometer entfernt. Ein finanzieller Kraftakt war es, die Ställe richtliniengerecht um- und auszubauen. „Als Schweinemäster brauchen wir einen starken Marktpartner“, nennt Reinhard Brunner einen weiteren Grund für die Verbandsmitgliedschaft. „Als EU-Bio-Bauern wären wir anonym und ohne Markt.

 

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